Wichtige Krankheitszustände und ihre homöopathischen Mittel

Potenzhöhe, Einnahme und Dosierung homöopathischer Arzneimittel bei akuten Beschwerden

Auch die Potenzhöhe, die Dosierung und die Art der Einnahme werden in der Homöopathie individualisiert. In der Regel gilt, dass, je dramatischer ein Krankheitsgeschehen ist, desto höher muß die Potenz sein und desto häufiger muß unter Umständen die Verordnung stattfinden. Für die Einnahme können wir 2 Globuli des Arzneimittels in etwas Leitungswasser auflösen und davon dem Patienten, in individuell angepaßten Abständen, jeweils einen Schluck verordnen. Es ist dabei darauf zu achten, dass vor jedem Schluck die Lösung in dem Wasserglas mit einem Plastiklöffel umgerührt oder verschüttelt wird.
Bei akuten Beschwerden sollte unter dem homöopathischen Arzneimittel und nach dessen erster Verordnung innerhalb weniger Stunden eine Verbesserung eintreten. Solange die Besserung anhält, geben wir keine weitere Gabe. Erst, wenn die Verbesserung nicht mehr weiter fortschreitet, verordnen wir erneut. Zeigt ein verordnetes Arzneimittel keine Wirkung mehr, oder sind neue Symptome dazugekommen, so wird für diesen veränderten Zustand ein neues Arzneimittel gesucht. Bei leichten und mittelschweren Erkrankungen und Zuständen werden 2 Globuli in einer C30 verordnet. Bei sehr schweren, hochakuten Zuständen nehmen wir eine höhere Potenz und verordnen diese in Abständen von Minuten und vergrößern die Gabenabstände, wenn eine Besserung eintritt.

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