Beschwerden durch Insektenstiche, Bisse von giftigen Tieren

Insektenstiche und Bisse von giftigen Tieren können je nach Giftstoff und Empfindlichkeit der betroffenen Person zu einer großen Bandbreite von Reaktionen führen. Bei häufigen und starken Beschwerden, z.B. bei wiederkehrenden allergischen Reaktionen, ist eine chronische homöopathische Behandlung notwendig!

Allgemeine Maßnahmen:

Allergische Reaktion

Vorsicht: Das Gift von Bienen, Wespen und Hornissen ist im Allgemeinen erst bei sehr vielen Stichen lebensgefährlich. Bei allergischer Disposition auf diese Stiche aber kann bereits ein einziger Stich eine lebensbedrohliche Situation auslösen. Die Bandbreite reicht von einer lokal begrenzten starken Hautreaktion (Rötung, Schwellung, Quaddeln), über leichte Allgemeinreaktionen wie Übelkeit, Kopfschmerzen, großflächige Hautreaktionen (Urtikaria) und Atemnot bis hin zu lebensbedrohlichen Situationen wie einem Quincke-Ödem oder einem allergischen Schock.

Ein Quincke Ödem und ein allergischer Schock sind Notfälle! Sind die Einstichstellen infiziert, kann es zu einer Blutvergiftung kommen. Bitte rufen Sie in solchen Fällen unbedingt den Notarzt!

Notfallbehandlung

Bei allergischen Reaktionen ist eine Behandlung mit entsprechenden Medikamenten Antihistaminika, Kortikoiden oder Adrenalin notwendig, bei einem allergischen Schock wird der Patient durch Anheben der Beine in Schocklage gebracht. Bewußtlose werden in die stabile Seitenlage gedreht, bei einem Kreislaufstillstand wird mit einer Reanimation begonnen.

Homöopathische Begleitung zur Notfallbehandlung

Hat eines der unten beschriebenen Mittel eine hohe Ähnlichkeit zu sehr schweren Folgen eines Insektenstiches oder eine Bisses, dann das Mittel in einer hohen Potenz (C200, 1M) trocken, wenn Zeit und Möglichkeit vorhanden ist, besser in Wasser aufgelöst, unter die Zunge geben. Zu Beginn eine Gabe alle paar Minuten wiederholen; wenn eine Besserung eintritt, werden die Abstände der Mittelgaben vergrößert.

Apis mellifica (Apis)

Homöopathische Zubereitung: Tinktur aus dem Gift der Honigbiene

Leitsymptome

  • reizbare Menschen, die mit allem unzufrieden sind
  • weinerlich oder abwesend mit seinen Gedanken
  • Ruhelosigkeit
  • Beschwerden sind heftig und entwickeln sich schnell
  • Empfindungen von Stechen, Brennen, Prickeln
  • ausgeprägte, blaßrote oder wächserne, ödematöse Schwellungen
  • ein Schwellungsgefühl in dem betroffenen Teil, als wenn es platzen würde
  • empfindlich gegen geringste Berührung
  • Durstlosigkeit
  • nachts agg
  • jegliche Wärme agg
  • Kälte, kalte, naßkalte Anwendungen, kalt Baden amel

Symptome Insektenstiche, Bisse von giftigen Tieren

  • bei Bienen-, Wespen- und Hornissenstichen
  • hellrote, erhabene, stark angeschwollene Flecke
  • wäßrige, blaßrote, heiße Schwellung um die Einstichstelle
  • Haut ist wachsfarben, fast transparent; meist hellrot
  • hellrote Schwellungen sind von einem roten Ring umgeben
  • livide Schwellungen
  • unerträgliches Jucken, besonders nachts, in der Bettwärme agg
  • durch kalte Anwendungen und in der frischen Luft amel
  • empfindlich gegen geringste Berührung
  • Urtikaria mit Ödem und Atembeschwerden (Vespa)
  • Blutvergiftung
  • angioneurotisches Ödem von Bienenstichen (Carb-ac, Lach, Led)
  • Urtikaria oder allergischer Schock nach Insektenstichen

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Ledum palustre (Led)

Sumpfporst
Homöopathische Zubereitung: Tinktur aus den Blättern und kleinen Zweigen

Leitsymptome

  • Verlangen nach Einsamkeit, antwortet nicht, wenn gefragt
  • unzufrieden, schlecht gelaunt, ärgerlich, heftig
  • leidender Ausdruck
  • gegen Abend ruhelos und erregt
  • punktförmige Wunden, die durch scharfe Instrumente, Nägel, Stiche oder Bisse entstanden sind, besonders wenn die verletzten Teile als kalt empfunden werden, auch objektiv kalt sind und durch (eis-)kalte Anwendungen gebessert werden
  • verletzte Teile werden so kalt wie Eis
  • Wärme agg

Symptome Insektenstiche, Bisse von giftigen Tieren

  • Ledum eignet sich zur Eindämmung und zur Abmilderung aller Reaktionen auf Insektenstiche. Seine Wirkung gleicht oft einem Wunder
  • Wespen-, Bienenstiche, Mückenstiche, Moskitostiche, Rattenbissen, Seespinnenstichen
  • Urtikaria oder Abszesse nach Stichwunden, Bissen, Insektenstichen
  • nach (Wespen-)Stichen, weiße Flecke, die beim Reiben rot werden, mit intensivem Juckreiz, Stechen und Brennen
  • angioneurotisches Ödem von Bienenstichen (Apis, Carb-ac, Lach)
  • Flohstiche mit qualvollem Juckreiz
  • stechende, ziehende, pulsierende Schmerzen

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Urtica urens (Urt-u)

Brennessel
Homöopathische Zubereitung: Tinktur aus der ganzen frischen Pflanze

Leitsymptome

  • reizbar und ungeduldig durch Juckreiz
  • Brennen, Sticheln, Ameisenlaufen, Taubheit
  • allergische Reaktionen auf Insektenstiche; Urtikaria (Nesselsucht)

Symptome Insektenstiche, Bisse von giftigen Tieren

  • erhabene, rote oder blasse Flecke
  • ist gezwungen, sich dauernd zu reiben und zu kratzen
  • rote Verfärbung nach dem Kratzen
  • mit Sticheln, Ameisenlaufen und Taubheit der Stelle
  • Kratzen amel
    • Baden, Waschen agg (canth)
    • Hinlegen amel, kommt sofort wieder, wenn er aufsteht
    • Wärme agg
  • allergische Reaktion auf Insektenstiche: Urtikaria
  • Nesselsucht mit extremem Jucken und Brennen der Haut, mit Hitze wie verbrannt
  • Quincke-Ödem

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Arnica montana (Arn)

Bergwohlverleih
Homöopathische Zubereitung: Tinktur aus der Wurzel der Pflanze

Leitsymptome

  • überempfindlich, schlecht gelaunt, zänkisch
  • hoffnungslos, unbeteiligt
  • Angst, wenn sich ihm jemand nähert
  • sagt, es gehe ihr gut und schickt den Arzt nach hause
  • besonders geeignet für Menschen, die lange unter auch nur leichten mechanischen Verletzungen leiden
  • Schmerzen wie wund, geprellt, zerschlagen
  • wundes Gefühl, wie zerschlagen, das Bett, der Stuhl oder die Couch, auf der er sitzt, fühlen sich so hart wie ein Stein an, verursacht, dass er sehr ruhelos wird und oft die Position wechselt, um das Wundheitsgefühl in den Teilen los zu werden
  • große Schwäche, muß sich niederlegen, obgleich sich das Bett zu hart anfühlt

Symptome Insektenstiche, Bisse von giftigen Tieren

  • Stiche und Bisse in Weichteile
  • heiße, harte, gerötete, glänzende Schwellung nach einem Insektenstich
  • dort, wo die Entzündung am stärksten war, bleibt die Stelle für einige Zeit hart und ledrig
  • extremer Juckreiz
  • beugt Eiterung und Sepsis vor und treibt die Absorption voran
  • schmerzhafte Empfindlichkeit bei der geringsten Bewegung, muß die betroffenen Teile aber dennoch ständig bewegen

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Cantharis vesicatoria (Canth)

Spanische Fliege
Homöopathische Zubereitung: Filterung der Tinktur, in die die Spanische Fliege eingelegt wurde

Leitsymptome

  • Ausdruck von extremem Leiden und Verzweiflung
  • erschöpft, unzufrieden, ängstlich, ruhelos, schlimmer von Bewegung, besser beim Stilliegen
  • während der Schmerzen sieht er sterbenselend aus
  • entzündete Teile brennen wie Feuer
  • ohnmachtsartige Schwäche mit allgemeiner Kälte; Kollaps
  • jeder Teil ist überempfindlich, verbunden mit größter Schwäche

Symptome Insektenstiche, Bisse von giftigen Tieren

  • Insektenstiche, auch und besonders Bisse von Bremsen
  • schnelle und heftige Entzündung im Bereich der Einstichstelle, mit starker Rötung, die schnell bösartig (geschwürig) wird
  • Quaddeln (Urtikaria) von Insektenstichen
  • scharfe, stechende, schneidende, brennende, beißende Schmerzen
  • evtl. Bläschenbildung um die betroffenen Stellen
  • Wundheit mit Absonderung von Flüssigkeit
  • schlechter durch nasse, kalte Anwendungen, durch Waschen
  • Reiben amel

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Hypericum perforatum (Hyper)

Johanniskraut
Homöopathische Zubereitung: Tinktur aus der ganzen frischen Pflanze

Leitsymptome

  • niedergeschlagen und große Schwäche durch Verletzungen
  • Verletzungen und Stiche an Teilen, die reich an Nervengewebe sind; an den Zehen, Fußsohlen, den Fingern und Handflächen, Nägeln, Lippen, Zahnfleisch und Zunge
  • Verletzungen, wenn sie mit sehr starken, unerträglichen Schmerzen verbunden sind oder diese Schmerzen schon sehr lange anhalten
  • die Schmerzen strahlen von der Wunde in die Umgebung oder in das Körperinnere aus
  • Kribbeln in den Teilen, als wenn sie taub wären

Symptome Insektenstiche, Bisse von giftigen Tieren

  • Folgen von Insektenstichen und Zeckenbissen
  • starke Entzündung nach Insektenstichen
  • schießende Schmerzen oder rote Streifen erstrecken sich von der entzündeten Stelle aus nach oben
  • wenn es rechtzeitig bei leichteren Verletzungen gegeben wird, lindert und verhindert es die Entwicklung von Geschwüren und Wundfleisch
  • Stiche werden wund und sondern ein blutiges Sekret ab
  • harte gelbe Krusten bilden sich auf der Wunde
  • Tetanus nach Verletzungen, Stichen und Bissen
  • verhindert Tetanus durch Verletzungen, Tierbissen und Stichen an den Zehen, Fußsohlen, den Fingern und Handflächen
  • Krämpfe beginnen in der Wunde, bei Tetanus
  • beseitigt die Folgen von Schock

  • Mittel bei Kollapszuständen sind auch: Camphora, Carbo vegetabilis und Veratrum album

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Vespa Crabro (Vesp)

Wespe
Homöopathische Zubereitung: Tinktur von der in Alkohol eingelegten Wespe

Leitsymptome

  • Beschwerden werden schlimmer durch Ärger oder Aufregung
  • sich schnell entwickelnde ohnmachtartige Schwäche bei den Beschwerden
  • heftiger Juckreiz, gefolgt von starkem Brennen
  • stechende, brennende Schmerzen, wie von roten erhitzten Nadeln
  • Schmerz, als wenn Harpunen tief hineingestochen und wieder herausgezogen würden
  • Übelkeit und Erbrechen, gefolgt von kriechendem Frösteln, sich von den Füßen nach oben ausbreitend
  • schlimmer im warmen Raum oder am Feuer
  • durch Baden mit Essig und Salzwasser etwas amel

Symptome Insektenstiche, Bisse von giftigen Tieren

  • Insektenstiche mit leuchtend roten, glänzenden, erhabenen Schwellungen
  • Stechen wie von feinen, heißen Nadeln
  • kalte, fröstelige Empfindungen, wie ein Kreis um die rote Einstichstelle, bald danach gefolgt von Frösteln über den ganzen Körper, in kurzen Intervallen, kommt in Wellen
  • möchte seine Hände in kaltes Wasser halten, was bessert
  • geschwürige Entwicklung der Einstichstellen
  • roter Streifen, verläuft von der Einstichstelle entlang der Lymphgefäße
  • Urtikaria nach Insektenstichen

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Carbolicum acidum (Carb-ac)

Carbolsäure, Phenolsäure

Leitsymptome

  • bösartige Entwicklung von Wunden
  • große Schwäche und Kollapszustände

Symptome Insektenstiche, Bisse von giftigen Tieren

  • Wespen-, Hornissen-, Bienenstiche
  • Carbolicum acidum ist ein Antidot für Bienenstiche
  • Entzündung um die Einstichstelle mit Schwellung, Brennen und Jucken
  • Bläschenbildung an der Wunde; die Bläschen sind extrem juckend
  • Besserung des Juckreizes durch Reiben; danach entsteht aber ein brennender Schmerz
  • wenn Einsstichstellen geschwürig und bösartig werden
  • eitrige, übelriechende Absonderung aus der Wunde
  • starke allergische Reaktionen auf Insektenstiche (Apis)
  • Urtikaria am ganzen Körper durch Insektenstiche
  • angioneurotisches Ödem von Bienenstichen (Apis, Lach, Led): Schwellung des Gesichts und der Zunge nach Insektenstichen
  • Kollapszustände durch schwere allergische Reaktionen nach Insektenstichen, vor allem bei Bienenstichen
  • große Schwäche, körperliche Erschöpfung, bis hin zu einem Kollapszustand, mit Anzeichen von Stupor, Lähmung mit blasser Haut, gebadet in kalten Schweiß, mit schwachem Puls und stark verlangsamter Atmung

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Arsenicum album (Ars)

Homöopathische Zubereitung: Trituration aus Arsenpulver

Leitsymptome

  • große Angst mit Ruhelosigkeit; kann nicht im Bett bleiben, geht dauernd vom Bett zum Stuhl und wieder zurück
  • große Angst vor dem Tod, meint sterben zu müssen
  • brennende Empfindungen, die durch äußere Wärme besser werden
  • großer Durst, trinkt dauernd kleine Schlucke Wasser, um die Lippen und die Zunge zu benetzen
  • schlimmer nachts, um Mitternacht und danach
  • sollte immer als ein Mittel der Wahl bei Stichen und Bissen von giftigen Tieren, mit infizierten Wunden sein (Tarent-c).

Symptome Insektenstiche, Bisse von giftigen Tieren

  • eines der am häufigsten benötigten Mittel bei infizierten Wunden und Blutvergiftung
  • ein Spezifikum bei Spinnenbissen
  • der Stich, Biß und seine Folgen verursachen unerträgliche Angst und Ruhelosigkeit, meint sterben zu müssen; besser in Gesellschaft
  • die Einstichstelle ist geschwollen und brennt und juckt unerträglich
  • Kältegefühl in den Bereichen
  • durchscheinende, weißliche Haut oder sie wird dann gelblich oder violett bis blauschwarz
  • schlimmer durch Kälte, kalte Anwendungen und Kratzen
  • besser durch heiße Anwendungen
  • Urtikaria mit Brennen, Angst und Ruhelosigkeit

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Lachesis muta (Lach)

Buschmeisterschlange
Homöopathische Zubereitung: Trituration aus dem Gift der Schlange

Leitsymptome

  • Geschwätzigkeit, ein Wort führt jeweils zu einer anderen Geschichte macht eine riesige Geschichte aus ihrer Beschwerde
  • Angst, vergiftet zu werden
  • Kleidung, besonders am Hals, ist zu eng, zieht an der Kleidung
  • Hydrophobie (Angst und Beschwerden durch Wasser)
  • Kälteschauer, mit nächtlichem Schwitzen und Hinfälligkeit
  • eitrige Entzündungen, Abszesse
  • dunkelrote, blauschwarze, sehr starke Schwellungen, fühlen sich bei Berührung weich und teigig an
  • Blutvergiftung mit Eiterung und schnell zunehmender Schwäche
  • Wunden bluten stark; dunkles, bis schwarzes Blut
  • Entzündungen, warme Anwendung amel

Symptome Insektenstiche, Bisse von giftigen Tieren

  • bei schwerer Symptomatik nach Insektenstichen und Bissen
  • bläulich rote Verfärbungen um die verletzte Stelle
  • sehr berührungsempfindlich
  • eitrige Abszesse nach Stichen und Bissen von Tieren; begleitet von Fieber
  • Gefühl von Spannung um die Einstichstelle
  • Absonderung von dunklem, blutigem Eiter aus der Wunde

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Anthracinum (Anthr)

Homöopathische Zubereitung: Alkoholauszug aus dem Anthraxgift, das aus der Milz von mit Anthrax befallenen Schafen gewonnen wird

Leitsymptome

  • Schwäche und Schweiß über den ganzen Körper
  • sie ist völlig erschöpft, sie denkt, sie sei dem Tod nahe
  • Ruhelosigkeit
  • Kollapszustände
  • wenn Wunden geschwürig werden
  • heftigster Juckreiz, wie zum Verrücktwerden, und brennende Schmerzen wie von Feuer
  • in allen Fällen, die nach Vergiftung, Blutvergiftung oder nach septischem Fieber aussehen sollen wir Arsenicum album, Anthracinum und Pyrogenium in Betracht ziehen. Bei schrecklich brennenden Schmerzen, nehmen die ersten zwei Mittel den vordersten Rang ein

Symptome Insektenstiche, Bisse von giftigen Tieren

  • nach gefährlichen Stichen, Bissen von giftigen Tieren
  • wenn die Schwellung ihre Farbe verändert und rote Streifen sich von der Stichwunde aus entlang der Lymphbahnen erstrecken (Bufo, Lachesis, Pyrogenium)
  • starke Schwellung von blauer Farbe, die sich ins Schwarze verwandelt (Lachesis, Tarentula cubensis)
  • die Schwellung ist manchmal sehr schmerzhaft, als wenn die Haut mit Brennesseln in Berührung gekommen wäre
  • Absonderung von übelriechendem, wundmachendem und Juckreiz hervorrufendem Eiter
  • Anthracinum hat dieselben Empfindungen und Modalitäten wie Arsenicum album, aber die Beschwerden sind noch extremer als bei Arsenicum album: extremer Juckreiz und brennende Schmerzen, die sich durch kalte Anwendungen agg (kalte Anwendungen amel: Apis, Ledum) und sich durch warme, heiße Anwendungen amel

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Tarentula cubensis (Tarent-c)

Kubanische Tarantel
Homöopathische Zubereitung: Tinktur aus der als ganzes in Alkohol eingelegten Spinne

Leitsymptome

  • extreme Ruhelosigkeit, kann sich in keiner Position ruhig verhalten, obgleich das Herumgehen alle Symptome verschlimmert
  • ruhelose Füße
  • eines der wichtigsten Arzneimittel bei bösartigen, eitrigen Entzündungen, Abszessen, Panaritien, oder jeder Art von Schwellungen, die eine bläuliche Verfärbung annehmen und die mit schrecklichen brennenden Schmerzen verbunden sind (Ars, Anthr)
  • brennende, stechende Schmerzen sind nicht aushaltbar und treiben zum Wahnsinn
  • fühlt sich am ganzen Körper angeschwollen
  • brettartige, harte Schwellungen
  • akute und anhaltende, Besorgnis erregende Schwäche
  • Wundsepsis, Septikämie

Symptome Insektenstiche, Bisse von giftigen Tieren

  • Stiche, Bisse von giftigen Tieren
  • Spinnenbisse

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Bufo rana (Bufo)

Erdkröte
Homöopathische Zubereitung: Trituration mit dem Gift der Erdkröte

Symptome Insektenstiche, Bisse von giftigen Tieren

  • böse Folgen von Insektenstichen, durch Bisse von giftigen Tieren
  • blauschwarze Schwellungen, gefolgt von eitriger, bösartiger Absonderung
  • kleine Wunden eitern stark, mit Schwellung und Lymphangiitis (Apis)
  • Röte und Schwellung entlang der Lymphbahnen (Blutvergiftung), mit Lymphknotenschwellung und mit heftigem Herzklopfen
  • pulsierende und lanzierende oder auch brennende Schmerzen
  • heftiger Juckreiz, Hitze und Brennen
  • anhaltendes Gefühl von extremer Kälte; Schüttelfrost; Zittern; mit Hitze im Gesicht und kaltem Schweiß

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